Nachrichten

Wir berichten über aktuelles Geschehen und Weibernetz-Aktivitäten

Grafische Darstellung zum Nettoeinkommen, Beschäftigung in Vollzeit und Führungsverantwortung von Frauen mit Behinderung
Grafik: Aktion Mensch

Studie bestätigt: Frauen mit Behinderung sind Verliererinnen auf dem Arbeitsmarkt

Zum Internationalen Frauentag veröffentlichte Aktion Mensch ihre repräsentative Studie „Situation von Frauen mit Schwerbehinderung am Arbeitsmarkt“. Sie bestätigt das große Lohngefälle zwischen Frauen und Männern mit Behinderung, ihre häufige Teilzeitbeschäftigung, Benachteiligungen beim Berufseinstieg und daraus resultierende Armut.

Foto von einem gynäkologischen Stuhl
Foto: Weibernetz

Wo bleibt die barrierefreie gynäkologische Versorgung?

Das fragt sich die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. und fordert im Vorfeld des Internationalen Frauentags bundesweit für alle Städte und Landkreise entsprechende Angebote.

Inklusionsbeirat und Deutsches Institut für Menschenrechte fordern ebenfalls Konkretisierung von Gewaltschutzmaßnahmen

In seiner Stellungnahme fordert der Inklusionsbeirat den Gesetzgeber auf, die Gewaltschutzmaßnahmen, die Leistungserbringer künftig nach dem Entwurf des Teilhabe­stärkungsgesetzes gewährleisten sollen, zu konkretisieren und zu erweitern. Auch das Deutsche Institut für Menschenrechte erhebt diese Forderung.

Logo: Silhouette Menschengruppe mit Schrift: Wir für Menschlichkeit und Vielfalt
Logo: Lebenshilfe e.V.

Wir für Menschlichkeit und Vielfalt

Mehr als 400 Organisationen haben sie schon unterschrieben, Weibernetz auch: Die Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt, die im Vorfeld der Bundestagswahl ein Zeichen setzen will, gegen Hass und Gewalt gegen Menschen mit Behinderung, psychischer und physischer Krankheit, Religion oder Weltanschauung, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sowie Personen, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren.

Rollstuhlfahrerinnen halten Schild mit Aufschrift: Barrierefreiheit Jetzt und Überall
Foto: Weibernetz

Das muss ein gutes Barrierefreiheitsgesetz leisten!

5 Forderungen stellt das Bündnis für ein gutes Barrierefreiheitsrecht an ein deutsches Barrierefreiheitsgesetz zur Umsetzung des European Accessibility Acts. Weibernetz ist Erstunterzeichnerin des Forderungspapiers.

Nana - Stilisierte starke Frauenfigur, auf einem Bein stehend und bunt bemalt
Foto: Weibernetz

Gewaltschutz im neuen Teilhabestärkungsgesetz muss konkreter werden

Das neue Teilhabestärkungsgesetz soll Leistungserbringer, darunter auch Reha-Träger, zu Gewaltschutzmaßnahmen bei Teilhabe- und Reha-Maßnahmen verpflichten. Das ist gut, reicht aber nicht aus, befindet die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz. Vielmehr müssen konkrete Vorgaben gemacht werden.

Frau im Rollstuhl mit langem Zopf schaut auf ein Plakat mit der Aufschrift: Wir brechen das Schweigen
Foto: Weibernetz

Wir brechen das Schweigen!

Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. unterstützt die Aktion #schweigenbrechen anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen.

Bessere Unterstützung für alle gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen

Noch immer werden nicht alle Frauen und Mädchen in Deutschland effektiv vor Gewalt geschützt, kritisiert das zivilgesellschaftliche Bündnis Istanbul-Konvention (BIK) anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November.

Demo-Banner mit der Aufschrift: Gewalt ist nie privat!
Foto: Weibernetz

Gewalt gegen Frauen geht alle an!

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. eine umfassende Gewaltschutzstrategie statt einzelner Maßnahmen zum Schutz und zu Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen.

Istanbul-Konvention konsequent umsetzen

Die Bundesregierung veröffentlicht heute (1.9.2020) den Grevio-Staatenbericht zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Deutschland.

Auch über zwei Jahre nach Inkrafttreten der Gewaltschutz-Konvention fehlen Deutschland ein politisches Konzept, handlungsfähige Institutionen und die notwendigen Ressourcen, um alle Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen, kritisiert das zivilgesellschaftliche Bündnis Istanbul-Konvention (BIK).