Gleichberechtigte Teilhabe

Teilhabe ist im Kontext der Behindertenpolitik neben Inklusion ein Schlagwort geworden, das überall auftaucht. Sei es im Bundesteilhabegesetz bereits im Titel oder als Zielsetzung im Behindertengleichstellungsgesetz und im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.

Aus Sicht der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. ist noch viel zu tun, bis Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen wirklich gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, sei es im Familienleben, in der Arbeitswelt, bei der gesundheitlichen Versorgung, der Freizeitgestaltung etc..

Neuer Animationsfilm: „Armut in einem der reichsten Länder der Welt?!“

Comicfigur: Frau am Schreibtisch greift vergebens nach Geldscheinen, die über ihr hängen
Bild: Mynd GmbH

Tatjana ist frustriert. Sie ist eine der vielen Frauen mit Beeinträchtigungen, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Trotz ähnlicher beruflicher Qualifikation bekommt bei Bewerbungen immer ein männlicher Mitbewerber den Job, egal ob er ebenfalls im Rollstuhl sitzt oder nicht.

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2015

Weibernetz-Vorstandsfrauen Dörte Gregorschewski und Paula Taube hinter dem Stand von Weibernetz
Foto: Weibernetz

Gemeinsam gegen Geschlechterdiskriminierung

20 Organisationen hatten sich dem "Aktionstag gegen Geschlechterdiskriminierung" der Antidiskriminierungsstelle des Bundes am 16. September 2015  am Brandenburger Tor angeschlossen.

Brigitte Faber, Martina Puschke und Behindertenbeauftrage Verena Bentele beim Interview
Foto: Weibernetz

Interview mit der Behindertenbeauftragten Verena Bentele

Anlässlich ihres ersten Jahres als Behindertenbeauftragte des Bundes interviewten Brigitte Faber und Martina Puschke Verena Bentele. Sie sagt: „Leider ist es immer noch so, dass Frauen, und insbesondere Frauen mit Behinderung, in vielen Fällen besonders benachteiligt sind.“