Weibernetz e.V. - Politische Interessenvertretung behinderte Frauen Logo: Frauen-Beauftragte in Einrichtungen und Link dorthin

Aktuelles


Erklärung des Weibernetz e.V. und des AKF e.V. zur Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland"

Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF e. V.) und die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. werden vor dem Hintergrund der alarmierenden Ergebnisse der Studie gemeinsame Aktivitäten zur Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen des Gesundheitswesens ergreifen. Die beiden Frauenorganisationen planen, gemeinsam mit Fachfrauen des AKF, wie z.B. Gynäkologinnen, Psychotherapeutinnen und Geburtsbegleiterinnen, Sensibilisierungsschritte und Konzepte für die Praxis zum Umgang mit behinderten Frauen zu erarbeiten.

Zur Erklärung


Aktuelle Ausgabe der WeiberZEIT

Foto der WeiberZEITDie aktuelle WeiberZEIT widmet sich dem Schwerpunkt Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung.

Themen im Einzelnen:
• Aktivitäten gegen Gewalt gegen Frauen mit Behinderung kommen in Fahrt
• Ergebnisse der repräsentativen Studie „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen in Deutschland“
• Ergebnisse des Projekts „Frauenbeauftragte in Einrichtungen“
• Rückblick auf den Fachtag „Nein zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung in Einrichtungen!“
• Eine Jahr Deutscher Behindertenrat im Rückblick
• Abschied von Aiha Zemp
• Berühmte behinderte Frauen: Dorothea Buck
• Lesestoff, Termine und Sonstiges

Zur WeiberZEIT und zum Bestellformular


Frauenverbände stellen Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung vor

Titelblatt LeitfadenDer bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt e.V., die Frauenhauskoordinierung e.V. und Weibernetz e.V. – Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigung stellen Beratungsstellen und Frauenhäusern ab heute einen Leitfaden für den Erstkontakt mit gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung zur Verfügung.

Die Herausgeberinen betonen: „Wir möchten Anregungen geben, welche Aspekte bei welcher Beeinträchtigung dringend zu beachten sind. Neben konkreten Fragen für den Erstkontakt gehören dazu z.B. die Voraussetzungen, die in einem Frauenhaus oder einer Fachberatungsstelle gegeben sein müssen, um eine blinde Frau, eine Frau im Rollstuhl, eine Frau mit Lernschwierigkeiten etc. zu unterstützten und zu beraten.“

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Zum Leitfaden


Weibernetz fordert anlässlich des Internationalen Frauentags:
Aktive Gleichstellungspolitik

Das Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigung – Weibernetz e.V. fordert anlässlich des Internationalen Frauentags eine konsequente Gleichstellungspolitik der Bundesregierung, um Nachteilen zwischen den Geschlechtern entgegen zu wirken.

„Es ist beschämend, dass Deutschland seit Jahren immer wieder vor Augen geführt wird, im internationalen Vergleich in Sachen Chancengleichheit weit hinten zu liegen“, so Jutta Harbusch vom Vorstand des Weibernetz e.V.
Jüngstes Beispiel hierfür ist die aktuelle Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Belegen, dass vollbeschäftigte Frauen in Deutschland ca. 22 Prozent weniger verdienen als Männer. Nach Aussage der OECD sei damit das Lohngefälle in Deutschland so hoch wie in keiner anderen europäischen Industrienation.

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Raus aus der Opferrolle!

Kommentar zur ersten repräsentativen Studie „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen in Deutschland“ von Martina Puschke, Weibernetz e.V.

„Report Mainz“ hat es vorgemacht und viele Tageszeitungen tuten ins gleiche Horn: Frauen mit Lernschwierigkeiten, die üblicherweise geistig behindert genannt werden, werden in Behinderteneinrichtungen missbraucht; sie werden als wehrlose Opfer dargestellt. So wird das Ergebnis der ersten repräsentativen Untersuchung, die das Vorkommen von Gewalt gegen Frauen mit Behinderung in Deutschland belegt, medial dargestellt. Skandalisiert und die Opferrolle manifestierend.

Die Ergebnisse der Studie dürfen in der Öffentlichkeit nicht dazu führen, dass die Opferrolle von Frauen mit Behinderung manifestiert wird. Vielmehr muss mit unterschiedlichen Programmen gegengesteuert werden, dass sie selbstbestimmt und selbstbewusst ihre Grenzen erkennen und wahren können.

Zur Langfassung des Kommentars



Aktuelle Studie: Fast die Hälfte der Frauen mit Behinderung von sexueller Gewalt betroffen

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November fordern die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V., Mensch zuerst e.V. und bff Frauen gegen Gewalt e.V. wirksame Gegenmaßnahmen.
Die repräsentative Untersuchung über die Lebenssituation von behinderten Frauen in Deutschland belegt, was viele Expert/innen erwartet hatten: Frauen mit Behinderung sind zu einem weit höheren Anteil in ihrem Leben von Gewalt, Übergriffen und Diskriminierung betroffen als der Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung.
Ein beispielhaftes Projekt als Prävention und zum Schutz vor Gewalt war das Pilotprojekt `Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe‘ von Weibernetz e.V. in Kooperation mit Mensch Zuerst – Netzwerk People First Deutschland e.V. „Es sollte in allen Wohnheimen und Werkstätten Frauenbeauftragte geben! Dazu bedarf es einheitlicher Regelungen im Gesetz oder in Verordnungen wie der Werkstättenmitwirkungsverordnung“, fordert Magdalene Ossege vom Vorstand des Weibernetz e.V..
Zugleich muss das spezialisierte Hilfesystem, bestehend aus Frauenberatungsstellen, Frauennotrufen, Interventionsstellen und Frauenhäusern, sich noch mehr gegenüber Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen öffnen. Dafür setzt sich der bff mit dem Projekt Zugang für alle! ein. Viele Fachstellen gehen bereits verstärkt auf behinderte Frauen zu und unterstützen sie. „Häufig fehlt den Stellen dafür aber das nötige Geld. Wir erhoffen uns von den Studienergebnissen, dass viele Geldgeber/innen nun auch den Handlungsbedarf erkennen“, sagt Katharina Göpner, die das Projekt Zugang für alle! im bff bearbeitet.

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Link zur Studie


Nein zu Gewalt gegen Frauen mit Behinderung in Einrichtungen!


Staatssekretär Dr. Kues mit Veranstalterinnen Foto: Weibernetz e.V.Der Titel des Fachtags der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. und Mensch zuerst e.V. war Programm. Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung zu dieser Tagung am 22. November 2011 nach Berlin gefolgt. Alle waren sich einig: Es muss etwas getan werden gegen die massive Gewalt gegen Frauen mit Behinderung!
Eröffnet wurde der Fachtag vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Hermann Kues, aus dessen Haus der Fachtag auch gefördert wurde.
Auf dem Fachtag wurden die ersten Ergebnisse der repräsentativen Studie zur Lebenssituation von Frauen mit Behinderung vorgestellt, die von einem Forscherinnenteam der Universität Bielefeld im Auftrag des Bundesfrauenministeriums durchgeführt wurde.
Außerdem wurde die Arbeit der ersten 14 Frauenbeauftragten aus Werkstätten oder Wohnheimen für behinderte Menschen vorgestellt, die von Weibernetz und Mensch zuerst im Projekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen“ ausgebildet wurden.
Zur Abrundung stellte der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe bff e.V. sein Projekt „Zugang für alle!“ vor, in dem es um die Zugänglichkeit von Beratungsstellen geht.

In Kürze werden die Vorträge des Fachtags eingestellt


PID in Ausnahmefällen zulässig

Foto Frau mit Pipette, Quelle: ClipartAm 7. Juli 2011 entschied eine Mehrheit der Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland in Ausnahmefällen zuzulassen. Dies gilt für Paare, die eine Veranlagung für eine schwerwiegende Erbkrankheit in sich tragen oder bei denen mit einer Tot- oder Fehlgeburt zu rechnen ist.

Weibernetz e.V. bedauert diese Entscheidung, weil nun die Unterscheidung von lebens- und lebensunwerten Leben getroffen werden kann. In einem Positionspapier vom April 2011 sprach sich Weibernetz e.V. für ein Verbot der PID ohne Ausnahmeregelungen aus und betonte, aus dem internationalen Vergleich zu wissen, dass die Ausweitung von Kriterien für die Nutzung der PID immer weiter voran schreiten wird. Zudem befürchtet Weibernetz e.V. durch eine (zunächst begrenzte) Zulassung der PID die Erhöhung des gesellschaftlichen Drucks auf Paare, ein „gesundes“ Kind zur Welt bringen zu müssen.

Zur PID-Position des Weibernetz e.V.


Weibernetz verweigert Stellungnahme zum Entwurf des Staatenberichts

Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. kommt bei der Bewertung zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (BRK) zu anderen Ergebnissen als die Bundesregierung in ihrem Entwurf für den 1. Staatenbericht gemäß der Behindertenrechtskonvention, wird jedoch keine Stellungnahme zu diesem Entwurf abgeben.

In einem Brief an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales begründet Weibernetz e.V. diese Handlung mit den negativen Erfahrungen mit dem Umgang mit inhaltlichen Eingaben sowie zahlreichen kritischen Stellungnahmen von Seiten der Zivilgesellschaft im Rahmen der Gestaltung des Nationalen Aktionsplans. Zudem war die Frist zur Abgabe einer Stellungnahme erneut zu kurz.

Stattdessen kündigt Weibernetz e.V. an, ihre Erfahrungen zur Umsetzung der BRK in die Parallelberichtserstattung einfließen zu lassen und verweist auf die Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan und den Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der BRK des Deutschen Behindertenrates.


Kritik am Entwurf für Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

Auch wenn viele Maßnahmen für Frauen mit Behinderung im vorgelegten Entwurf der Bundesregierung für einen Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention sehr gut sind, bleibt der Aktionsplan doch hinter den Erwartungen des Weibernetz e.V. zurück.
Aus Sicht des Weibernetz e.V. fehlen gesetzgeberische Komponenten, Regelungen zu Elternassistenz, persönlicher Assistenz, Frauenpflege, konkrete Maßnahmen zur Unterstützung des Rechts auf Sexualität und Partnerschaft etc.

Zur Stellungnahme zum Nationalen Aktionsplan


Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ geplant

Foto Frau mit Telefon, Quelle: ClipartDie Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz begrüßt den Gesetzentwurf für ein bundesweites Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Das Hilfetelefon soll ab 2012 eine kostenfreie Erstberatung insbesondere für gewaltbetroffene Frauen und Angehörige bieten.

Weibernetz e.V. macht in der Stellungnahme zum Gesetzentwurf deutlich, dass der Ausbau barrierefreier Hilfeeinrichtungen vor Ort eine wichtige Voraussetzung für die Weitervermittlung des Hilfetelefons sei. „Ansonsten wird das gute Angebot für Frauen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen nicht über den telefonischen Erstkontakt hinaus gehen können“ befürchtet Martina Puschke, Projektkoordinatorin im Weibernetz e.V.

Zur Stellungnahme zum Hilfetelefongesetz


Gesetz zur Sozialen Teilhabe vorgestellt

Forum behinderter JuristInnen in Bundespressekonferenz, copyright Rolf BarthelDas Forum behinderter Juristinnen und Juristen (FbJJ) stellte am 4. Mai in Berlin den Entwurf eines Gesetzes zur Sozialen Teilhabe vor. Ziel des Vorschlages ist es, das Menschenrecht auf ‚Soziale Teilhabe‘ aus der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) im Sozialrecht und vorrangig im Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) zu verankern.

„Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz diskutiert über die Neugestaltung der Eingliederungshilfe schon seit längerem, allerdings nur sehr verkürzt und vor allem unter finanziellen Aspekten“, betonte Horst Frehe, Sprecher des Forums.
Aus Sicht von Frauen mit Behinderung sind insbesondere die Aspekte der Verankerung der Assistenz für behinderte Eltern, die Stärkung des Rechts auf Selbstbestimmung und die Leistungsform der Persönlichen Assistenz bedeutend.

Die Arbeit am Gesetzentwurf wurde angeregt und wesentlich unterstützt von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und dem Forum selbstbestimmter Assistenz (ForseA). Unterstützt wurde die Arbeit darüber hinaus vom Weibernetz, dem Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) und dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV).

Zum Gesetz zur Sozialen Teilhabe


Bundeskinderschutzgesetz muss behinderte Kinder und behinderte Eltern in den Blick nehmen

Mutter mit Kindern auf dem SpielplatzAm 21. Februar 2011 wurde in einer ersten Verbände-Anhörung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Referentenentwurf für ein Bundeskinderschutzgesetz beraten.
Weibernetz e.V. kritisiert, dass Eltern mit Behinderung und behinderte Kinder und Jugendliche noch nicht ausreichend berücksichtigt sind.

„Es wäre nicht nur eine verpasste Chance, wenn behinderte Kinder und behinderte Eltern im geplanten Bundeskinderschutzgesetz nicht ausreichend sichtbar würden. Vielmehr hat sich die Bundesregierung mit der Unterzeichnung der Behindertenrechtskonvention verpflichtet, zu gewährleisten, dass Menschen mit Behinderung ihre Rechte im gleichen Umfang wahrnehmen können wie alle anderen auch“, resümiert Martina Puschke vom Weibernetz e.V.

Zur Stellungnahme des Weibernetz e.V.


Foto Adolf Bauer und Barbara Vieweg, copyright Weibernetz e.V.Weibernetz übernimmt Staffelstab des Deutschen Behindertenrates

Am 3. Dezember 2010 hat Barbara Vieweg, Referentin im Weibernetz e.V. den Staffelstab des Deutschen Behindertenrates (DBR) von Adolf Bauer, dem Präsidenten des Sozialverbandes Deutschland übernommen. Damit hat sie das Amt der Sprecherratsvorsitzenden des DBR angetreten.

Der DBR ist das Aktionsbündnis deutscher Behindertenverbände. Das Sekretariat wechselt jährlich zu einem anderen Verband. Im Jahr 2011 ist Weibernetz an der Reihe.
„Wir freuen uns, dass wir im kommenden Jahr unsere Frauenpower unter Beweis stellen können und die Belange von Frauen mit Behinderung stärker in den Mittelpunkt der Arbeit des Deutschen Behindertenrates rücken werden“, so Vieweg.


„Nein zu Gewalt“ gilt für alle Frauen!

Anlässlich des Internationalen Tags Nein zu Gewalt an Frauen am 25. November fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. flächendeckend konkrete Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen mit Behinderung.
„Viel zu lange wurde Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung verschwiegen. Damit muss jetzt Schluss sein!“ fordert Martina Puschke, Projektleiterin im Weibernetz e.V.

Zur Pressemitteilung


"Von Anfang an dabei! Frauenrechte in Aktionsplänen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention"

Foto Aktion:FrauenrechteAm 6. September 2010 fand der Weibernetz-Fachtag "Von Anfang an dabei!" in Kassel statt.
Gemäß Artikel 6 der Behindertenrechtskonvention (BRK) und weiterer Artikel müssen konkrete Maßnahmen zur Beseitigung der mehrfachen Diskriminierung behinderter Frauen getroffen werden. Diese werden jedoch nicht „vom Himmel fallen“. Sie müssen eingefordert werden und ihren Platz z.B. in Aktionsplänen zur Umsetzung der Konvention finden – sowohl auf Bundesebene, als auch in landesweiten, kommunalen oder verbandsinternen Aktionsplänen.
Die Dokumentation des Fachtags erfolgt demnächst hier.

Auf dem Fachtag wurde eine neue Arbeitshilfe für Interessenvertreterinnen in den Ländern und Kommunen vorgestellt: Die Checkliste für frauenspezifische Aspekte in landesweiten oder kommunalen Aktionsplänen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention. Wir wünschen allen Aktiven viel Erfolg beim Erstellen von Aktionsplänen – mit Berücksichtigung der Frauenrechte!
Download der Checkliste

Weitere (Frauen-)Forderungen für Aktionspläne im Bund und den Ländern


Foto Theresia Degener, copyright: UNOTheresia Degener in UN-Ausschuss gewählt

Theresia Degener wurde am 1. September 2010 in New York in den Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewählt.

Weibernetz gratuliert Theresia Degener von ganzem Herzen und freut sich mit ihr über den Erfolg! „Wow! Sie hat es geschafft!“ war die erste Äußerung von Brigitte Faber im Weibernetz-Büro nach der Wahl. „Wir sind stolz, dass eine von uns nun für die Überwachung der Umsetzung der Konvention mit zuständig ist! Und wir wünschen Ihr alles Gute für die neue Aufgabe!“
Die Rechtsprofessorin aus Bochum gehört zu den Frauen der ersten Stunde vom Weibernetz.

Der Ausschuss hat nach § 34 der Behindertenrechtskonvention eine Überwachungsaufgabe zur Umsetzung der Konvention und umfasst 18 Mitglieder.


Foto Martina PuschkeMartina Puschke erneut im Beirat der Antidiskriminierungsstelle

Martina Puschke, Projektleiterin in der Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. ist wie in 2007 erneut in den Beirat der Antidiskriminierungsstelle berufen worden. Sie vertritt dort den Deutschen Behindertenrat (DBR). Dem Beirat gehören 16 Vertreterinnen und Vertreter gesellschaftlicher Gruppen und Organisationen sowie Expertinnen und Experten an. Am 17. Juni 2010 trifft sich der neue Beirat zu seiner ersten Sitzung.

Mehr zur Antidiskriminierungsstelle des Bundes und den Beirat


Delegation aus Südkorea besucht Weibernetz

Foto: südkoreanische Delegation mit B.Faber und M.Puschke, copyright Weibernetz e.V.Acht Frauen aus Südkorea besuchten am 14. Juni das Weibernetz-Büro in Kassel. Ihre Organisation „Women with Disabilities Empathy“ setzt sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen mit Behinderung an der Gesellschaft ein. In einem regen Austausch besprachen die Frauen Erfolge und Schwierigkeiten ihrer alltäglichen Arbeit.
Brigitte Faber und Martina Puschke vom Weibernetz stellten mal wieder fest: Frauen mit Behinderung machen auf der ganzen Welt ähnliche Erfahrungen. Sie entwickeln jedoch unterschiedliche Strategien, damit umzugehen. So hat Women with Disabilities Empathy im Jahr 2001 das erste eigene Frauenhaus für Frauen mit Behinderung eröffnet. Inzwischen gibt es landesweit 10 entsprechende Häuser.
Die Koreanerinnen besuchen nun noch weitere Organisationen, um insbesondere Stimmungen zum Thema Sexualbegleitung und Sexualassistenz einzufangen – ein Thema, dass in Südkorea noch recht jung ist und genau wie in Deutschland von Frauen kontrovers diskutiert wird.


Europäischer Protesttag: Schutz vor Gewalt gegen Frauen jetzt!

Anlässlich des Europäischen Protesttags für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2010 ruft Weibernetz e.V. mit vielen Vereinen, Verbänden und Einzelpersonen zur großen Menschenkette unter dem Motto „Inklusion – Dabei sein von Anfang an“ auf.

Dörte Gregorschewski vom Vorstand des Weibernetz e.V. fordert bei der Kundgebung: „Die Interessenvertretung behinderter Frauen und Behindertenorganisationen gehören an den Runden Tisch zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle gegen Kinder. Mädchen und Frauen mit Behinderung, die in Behinderteneinrichtungen leben, werden noch häufiger Opfer von Gewalt als Nichtbehinderte. Hier darf der Staat nicht wegsehen!“

Zum Aufruf der Menschenkette

Zur Rede von Dörte Gregorschewski


Behindertenbericht muss zukünftig geschlechtergerecht sein

Foto: Ausrufezeichen; copyright Weibernetz e.V.Dies forderte Martina Puschke von der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. im Rahmen der Anhörung zum Behindertenbericht der letzten Legislaturperiode am 3. Mai 2010.

Im vorgelegten Behindertenbericht wurden zwar einige Erfolge hinsichtlich der Gleichberechtigung von Frauen und Männern mit Behinderung dargestellt. Insbesondere die Herausforderungen oder Negativtrends fehlen jedoch im Bericht. Um der Diskriminierung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen entgegenzuwirken, muss ein Staat jedoch genau hinschauen, um zu sehen, an welchen Stellen noch nachgebessert werden muss.

Zur Stellungnahme des Weibernetz


Weibernetz fordert: Diskriminierende Bezahlung von Frauen beenden

Logo Equal Pay DayDie Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. fordert in ihrer Pressemitteilung vom 23. März 2010 anlässlich des Equal Pay Days, die Entgeltdiskriminierung von Frauen zu beenden.

„Selbst in Werkstätten für behinderte Menschen sind Frauen diejenigen, die in der Regel mit noch weniger Geld als die männlichen Beschäftigten nach Hause gehen. Auch hier werden Frauen systematisch diskriminiert“ berichtet Martina Puschke vom Weibernetz und fordert: „In Zeiten der Behindertenrechtskonvention muss ein Umdenken weg von den Werkstätten für behinderte Menschen hin zu Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und zu Integrationsfirmen stattfinden. Für die Übergangszeit müssen bestehende Werkstätten ihr Entgeltsystem komplett überarbeiten, indem es einen wirklichen Lohn gibt und Frauen nicht weiter diskriminiert werden.“

Zur Pressemitteilung


Frauenpolitik muss Frauen mit Behinderung stärker in den Blick nehmen

Foto eines Auges,  www.pixelquelle.deIn ihrer Pressemitteilung vom 4. März 2010 anlässlich des Internationalen Frauentages fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. eine konsequente Einbeziehung der Belange von Frauen mit Behinderung in der Frauenpolitik. „Frauen mit Behinderung werden viel zu häufig noch in die „Behindertenecke“ gesteckt und in der Frauenpolitik vergessen“ stellt Magdalene Ossege vom Vorstand des Weibernetz e.V. fest.

Zur Pressemitteilung


Pressemitteilung vom 21. Januar 2010:
Verbände schließen sich erneut gegen Diskriminierung zusammen

Am 20. Januar 2010 sind mehrere Verbände zusammengekommen, um das Bündnis gegen Diskriminierung zu reaktivieren. Ziel des Bündnisses ist die Stärkung der Antidiskriminierungskultur in Deutschland.
In ihrer gestrigen Sitzung waren sich die teilnehmenden Verbände einig: die von Diskriminierung betroffenen Menschen benötigen in Deutschland eine starke Lobby. Darüber hinaus ist der Prävention mehr Aufmerksamkeit als bisher beizumessen.
Die letzten Jahre Antidiskriminierungspolitik haben gezeigt, dass trotz Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und der damit verbundenen Einrichtung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), die Perspektive der von Diskriminierung betroffenen Menschen sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft zu kurz kam.
Die teilnehmenden Verbände werden sich gemeinsam für eine Verbesserung des aktuellen Diskriminierungsschutzes, für die Umsetzung der neuen EG-Richtlinie und für eine effektive und ganzheitliche Antidiskriminierungspolitik einsetzen.

Zu den Mitgliedern des Bündnisses zählen sowohl Gewerkschaften, Antidiskriminierungs- als auch Interessensverbände (in alphabetischer Reihenfolge):
• Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd)
• Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
• Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung (BUG)
• Deutscher Frauenrat (DF)
• Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
• Deutscher Juristinnenbund (djb)
• Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL)
• Lesben und Schwulenverband in Deutschland e.V. (LSVD)
• Migrationsrat Berlin-Brandenburg (MRBB)
• NETZWERK ARTIKEL 3 - Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter e.V.
• Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD)
• verd.i
• Weibernetz e.V. – Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigung

V.i.S.d.P. und Kontakt:
Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) Tempelhofer Ufer 21, 10963 Berlin, Tel.: 030-61305328


Von Quotenfrauen, der Generation Praktikum und dem Prinzip Hoffnung

Foto: Teilnehmerinnen, Weibernetz e.V.„Ohne die Frauenquote wären wir heute nicht da, wo wir sind“. Darin waren sich die Teilnehmerinnen des Weibernetz-Fachtags „Von Quotenfrauen, der Generation Praktikum und dem Prinzip Hoffnung“ am 7. Dezember 2009 in Kassel einig.
Statt jedoch eine weitere spezielle Quote für Frauen mit Behinderung in der Schwerbehindertenquote zu fordern, einigten sich die Expertinnen vielmehr auf die Festlegung einer kontinuierlichen geschlechtergerechten Vergabe aller Mittel (Gender-Budgeting).

Alle Forderungen des Fachtags:
• Erhöhung der Schwerbehindertenquote von 5 auf 6%
• Erhebung geschlechtsspezifischer Arbeitsmarktstatistiken
• Geschlechtergerechte Vergabe der Mittel aus der Ausgleichsabgabe
• Geschlechtergerechte Vergabe der Mittel der aktiven Arbeitsmarktförderung durch die Bundesagentur für Arbeit
• Geschlechtersensible Beratung für Frauen und Männer mit Behinderung in den Job-Centern, den ARGEn und der Bundesagentur für Arbeit
• Stärkung von Mädchen mit Behinderung in Familie, Schule und Einrichtungen der Behindertenhilfe, um ihnen eine selbstbewusste Berufswahl zu ermöglichen
• Disability Mainstreaming für alle frauenpolitischen Maßnahmen, z.B. Girls Day
• Gender-Mainstreaming für alle behindertenpolitischen Maßnahmen

Zur Dokumentation des Fachtags


Der Koalitionsvertrag vor dem Hintergrund der Behindertenrechtskonvention

CDU, CSU und FDP haben ihren Koalitionsvertrag beschlossen. Weibernetz hat den Vertrag unter die Lupe genommen. Im 124-seitigen Koalitionsvertrag fällt die Suche nach dem Stichwort „Frauen mit Behinderung“ negativ aus.
Der wohl wichtigste Satz für Frauen und Männer mit Behinderung im Vertrag lautet: „Politische Entscheidungen (…) müssen sich an den Inhalten der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen messen lassen“.
Martina Puschke vom Weibernetz hat den Satz den verschiedenen Politikbereichen im Vertrag gegenüber gestellt.

Kommentar zum Koalitionsvertrag

Relevante Auszüge aus dem Koalitionsvertrag


Nach der Wahl: Belange behinderter Frauen im Koalitionsvertrag verankern!

Frauenzeichen mit WahlkreuzenDie Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz hat alle Beteiligten der Koalitionsverhandlungen aufgefordert, die Belange von Frauen und Mädchen mit Behinderung im Koalitionsvertrag zu verankern.


Sonderausgabe der WeiberZEIT zur Bundestagswahl

Foto der WeiberZEITIn der aktuellen Ausgabe der WeiberZEIT dreht sich alles um die Wahl mit:

• einer Bewertung dieser Legislaturperiode aus Sicht des Weibernetz
• Anforderungen an die nächste Legislaturperiode zur Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen mit Behinderung
• Antworten der Bundestags-Parteien auf die Fragen von Weibernetz

Zur WeiberZEIT und zum Bestellformular


Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2009

Frauenzeichen mit WahlkreuzenAm 27. September 2009 sind wir aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen. Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. hat die Bundestags-Parteien nach ihren Vorhaben speziell für Frauen und Mädchen mit Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen gefragt. Hier sind die Antworten.

Wahlprüfsteine des Weibernetz

Antworten der Parteien

Antworten der Parteien in leichter Sprache


Postkarte: Sektgläser, Rollstuhl, Blindenstock für 11 Jahre Weibernetz e.V.Weibernetz-Geburtstags-Aktion „1.111 x 11“

2009 feiert der Verein Weibernetz e.V. den 11. Geburtstag.

Während der Rheinschifffahrt in Köln am 10. Mai 2009 startete Weibernetz e.V. anlässlich des Jubiläums die Geburtstagsaktion „1.111 x 11“.
Wir wünschen uns zum 11. Geburtstag 1.111 Spenden über jeweils 11 Euro (oder über 111 Euro oder jeden anderen Betrag)!

Vor 11 Jahren – also 1998 – gründeten Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen aus ganz Deutschland das Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigungen. Und weil der Titel so lang ist, entschieden sie sich selbstbewusst für den Kurznamen Weibernetz. Viele politische Erfolge konnten seit der Gründung gefeiert werden. Darunter die Berücksichtigung behinderter Frauen im SGB IX, im Behindertengleichstellungsgesetz und in der UN-Behindertenrechtskonvention.

Es gibt noch viele weitere gute Ideen im Weibernetz zum Beispiel für öffentlichkeitswirksame Aktionen und für die Unterstützung und Stärkung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen. Solche Aktivitäten kosten Geld! Deshalb bitten wir um Unterstützung unserer Aktion „1.111 x 11“: Wenn gewünscht, veröffentlichen wir die Unterstützerinnen an dieser Stelle auch gern mit Namen.
Die abgebildete Postkarte kann auch gerne bestellt werden! Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Zum Spendenkonto


Titelbild Europa-BroschüreJetzt bestellen: Mit einer Stimme in Europa

Die Broschüre zur Gründung des europäischen Netzwerks behinderter Frauen und zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention aus Frauensicht!
Mit Beiträgen von der Gründungsveranstaltung des Netzwerks vom Mai 2007, zur europäischen Lobbyarbeit und zur Lebenssituation behinderter Frauen in Europa – in deutscher, englischer und leichter Sprache.

Zur kostenlosen Bestellung der Broschüre

 


Neu auf unserer Webseite: Gebärdensprachfilme

Ab sofort gibt es Informationen über den Verein Weibernetz e.V. auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS). In 6 verschiedenen Videos werden die Arbeiten von Weibernetz erklärt. Dazu wurden die wichtigsten Texte des Links „Über uns“ übersetzt. Um zu den Filmen zu gelangen, folgen Sie bitte einfach dem Logo der DGS.

Begrüßung auf der Webseite von Weibernetz in Gebärdensprache    Infos zum Verein Weibernetz in DGS


Bo(o)tschaften zur Umsetzung der UN-Konvention

Foto: Papierboote, Copyright: Weibernetz e.V.Am 10. Mai 2009 hieß es auf der Weibernetz-Schifffahrt auf dem Rhein in Köln „Volle fahrt voraus! Frauen nehmen Kurs auf die Umsetzung der UN-Konvention“. Frauen mit und ohne Behinderungen aus dem ganzen Bundesgebiet formulierten auf der barrierefreien „MS Loreley“ politische Bo(o)tschaften anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

Die Weibernetz-Frauen fordern eine zügige Umsetzung der Konvention und Anpassung der deutschen Gesetzgebung. Auch sollen Gerichte die Konvention bei ihrer Rechtsprechung berücksichtigen.
Speziell für Frauen formulierten die Teilnehmerinnen zum Beispiel das Recht auf Assistenz für Mütter mit Behinderungen, eine Beschäftigungsquote für behinderte Frauen, barrierefreie Frauenprojekte und Frauenhäuser und die (finanzielle) Förderung spezieller Beratungsstellen für FrauenLesben mit Behinderungen.
Die Bo(o)tschaften beinhalten jedoch auch Forderungen nach vermögensunabhängiger Assistenz, inklusiver Bildung, freier Wahl notwendiger Hilfsmittel, neuen Wegen außerhalb der WfBM´s, barrierefreiem Zugang zum Gesundheitssystem, gleichen Chancen für alle unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe etc.
"Wir rufen alle Politierinnen und Politiker im Bund und den Ländern auf, die Bo(o)tschaften bei der Umsetzung der Konvention zu berücksichtigen" fasst Jutta Harbusch, Vorstand des Weibernetz e.V. die Aktion zusammen.

Foto-Impressionen der Schifffahrt


Foto: Drachen, Copyright: Weibernetz e.V.Mit Kraft und Energie Herausforderungen begegnen

So lautete der Titel der diesjährigen Fachtagung der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V.. Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankung aus dem ganzen Bundesgebiet fühlten sich angesprochen und kamen am 10. und 11. Mai 2009 nach Bonn, um sich zu vernetzen und auszutauschen.
Gestärkt durch inhaltliche Inputs der Ressourcennutzung, der Energiearbeit, des Vorbeugens von Burn-Out sowie Überlegungen konkreter erster Schritte zur Umsetzung der UN-Konvention fuhren die Teilnehmerinnen wieder nach Hause.
Die Organisatorinnen zeigten sich mit dem Verlauf der Tagung mit Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sehr zufrieden.

Reden und Fotos der Tagung


Pressemitteilung des Weibernetz e.V. vom 25. März 2009:
Neue Behindertenrechtskonvention: Rechte von Frauen mit Behinderungen in Deutschland umsetzen!

(Kassel) Anlässlich des In-Kraft-Tretens der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. die Bundesregierung auf, nun zügig einen Aktionsplan zur Umsetzung der Konvention zu erstellen.

„Wir freuen uns, dass Deutschland die Konvention ohne Vorbehalte ratifiziert hat und dass Frauen mit Behinderungen in der Konvention berücksichtigt wurden“ erklärt Brigitte Faber vom Weibernetz. „Jetzt dürfen wir schon einen Moment innehalten und uns gebührend über den Erfolg freuen, aber dann müssen auch Taten folgen!“ fordert Brigitte Faber.

Zur Pressemitteilung


Veranstalterinnen der Fachtagung, Foto: Weibernetz e.V.Frauen müssen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sichtbar bleiben!

10. März 2009: Einen Tag nach der Fachkonferenz „alle inklusive! Die neue UN- Konvention und Politik für Frauen mit Behinderungen“ zeigt sich Weibernetz e.V. sehr zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Konferenz.
„Wir haben mit den 120 TeilnehmerInnen erarbeitet, wie die Konvention Frauen mit Behinderung in den Bereichen frauengerechte Gesundheitsversorgung, Begegnung von Gewalt, Aufnahme einer Erwerbsarbeit sowie Unterstützung bei der Erziehungsarbeit helfen kann“ resümiert Magdalene Ossege vom Vorstand des Vereins.
Im Büro des Weibernetz freuen sich die Mitarbeiterinnen auf die Phase der Umsetzung der Konvention. „Wir werden den notwendigen Aktionsplan der Bundesregierung mit den Menschenrechten von Frauen mit Behinderungen „füttern“. Die Frauenbelange müssen bei der Umsetzung sichtbar bleiben!“ kündigte Martina Puschke auf dem Abschlusspodium an.

Eindrücke und Reden der Konferenz


Logo Kampagne alle inklusive!Pressemitteilung der Behindertenbeauftragten vom 9. März 2009:
Frauen mit Behinderungen werden oft mehrfach diskriminiert

Gewalt gegen behinderte Frauen, Diskriminierung bei der Gesundheitsversorgung, selbstbestimmte Mutterschaft und Erwerbsarbeit von Frauen mit Behinderungen – diese Themen standen heute im Mittelpunkt der Fachkonferenz „alle inklusive! Die neue UN-. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, hatte gemeinsam mit Weibernetz e.V., Frauenhauskoordinierung e.V. und dem Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe dazu eingeladen.

Zur Pressemeldung


Frauenallianz erstellt CEDAW-Alternativbericht

Titelbild AlternativberichtEine Allianz aus 28 Frauenverbänden (darunter auch Weibernetz e.V.) veröffentlichte am 15. Dezember 2008 ihren Alternativbericht zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung (CEDAW).

Zuvor hatte die Bundesregierung in ihrem Bericht die deutsche Gleichstellungspolitik seit 2002 dargelegt. Die Autorinnen des Alternativberichts kritisieren hingegen die Gleichstellungspolitik der Bundesregierung, weil sie sich unter anderem zu sehr auf Familienpolitik konzentriert und Gender-Mainstreaming nicht mehr pro-aktiv verfolgt.

Alternativbericht zum Download


Neu im Weibernetz: Projekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen“

Zeichnung: Stärkung behinderter Frauen (c) Mensch zuerstSeit Dezember 2008 gibt es im Weibernetz e.V. ein neues Projekt.
Es heißt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen“.
In diesem Projekt arbeitet Weibernetz e.V. mit Mensch zuerst zusammen.
Frauen mit Lernschwierigkeiten sollen geschult werden, damit sie als Frauen-Beauftragte in ihren Einrichtungen arbeiten können.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bezahlt dieses Projekt.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es bald auf diese Webseite. Bis dahin können Sie unserer Mitarbeiterin Rebecca Maskos schreiben. Sie erzählt Ihnen gerne vom Projekt.


Vorstand des Weibernetz e.V. bestätigt

Die Mitgliederversammlung des Weibernetz e.V. hat am 1. November 2008 den amtierenden Vorstand bestätigt. Somit teilen sich Monika Bach, Dörte Gregorschewski, Jutta Harbusch, Ulrike Jährig und Magdalene Ossege weiterhin die Vorstandsaufgaben. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin eine erfolgreiche Arbeit.


Foto BroschüreJetzt bestellen: Kongressdokumentation
„Da stimmt doch was nicht…“!

Mehr als 300 TeilnehmerInnen konnten wir auf dem Kongress „Da stimmt doch was nicht…! Logik, Praxis und Folgen vorgeburtlicher Diagnostik“ vom 29. Februar – 01. März 2008 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden begrüßen.
Die Dokumentation des Kongresses kann jetzt beim Weibernetz e.V. bestellt werden.

VeranstalterInnen des Kongresses waren: Arbeitskreis Frauengesundheit AKF e.V., AWO Bundesverband e.V., Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V., Deutscher Hebammenverband e.V (DHV), Ev. Konferenz für Familien- und Lebensberatung e.V. (EKFuL) – Fachverband für Psychologische Beratung und Supervision, Frauen Forum Fortpflanzungsmedizin ReproKult, Gen-ethisches Netzwerk, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V. (ISL), Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik, Weibernetz e.V. – Interessenvertretung behinderter Frauen

Mehr Infos zum Bestellen der Dokumentation


Gendiagnostik-Gestz schärfen

Aus Sicht von Frauen mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung muss der Entwurf für ein Gendiagnostikgesetz geschärft werden, fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V.. Als äußerst problematisch bewertet Weibernetz beim vorgelegten Gesetzentwurf vom 30. Juni 2008 fehlende Regelungen zur Forschung sowie genetische Untersuchungen bei nichteinwilligungsfähigen Personen. Auch pränataldiagnostische Untersuchungen von genetisch bedingten Krankheiten, die evt. im Laufe des Lebens auftreten können, sieht Weibernetz problematisch und fordert den Gesetzgeber zu entsprechenden Änderungen auf.

Stellungnahme zum Entwurf des Gendiagnostikgesetzes


Weibernetz fordert: Arbeitsmarktpolitische Instrumente für behinderte Frauen stärken!

Im Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 26. Mai 2008 sind diverse Neuerungen im SGB III, SGB II, SGB IX und weiteren Sozialgesetzbüchern vorgesehen.
Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. fordert in ihrer Stellungnahme eine sensiblere geschlechtsdifferenzierte Ausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente und nimmt Stellung zu einigen Änderungen im Referentenentwurf, insbesondere zur geschlechtsneutralen Eingliederungsbilanz und Eingliederungsvereinbarung, zum vagen Vermittlungsbudget der Bundesagentur für Arbeit, zu fehlenden Kinderbetreuungskosten sowie zur geringeren Reisekostenerstattung.

Stellungnahme des Weibernetz
Schutz vor Diskriminierung für alle!

Weibernetz unterstützt Forderung nach umfassendem Europäischen Antidiskriminierungsschutz

Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. spricht sich deutlich für eine Erweiterung der Europäischen Antidiskriminierungspolitik aus. Derzeit fehlt es an Schutz vor Diskriminierung in den Bereichen Gesundheit, Bildung und beim Zugang von Gütern und Dienstleistungen.

Aus Sicht des Weibernetz muss dieser Diskriminierungsschutz wie beim deutschen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) für alle Merkmale (Alter, Behinderung, Geschlecht, ethnische Herkunft, Religion oder Weltanschauung, sexuelle Orientierung) gelten. „Wenn nur bestimmte Gruppen geschützt werden, entsteht eine Hierarchie innerhalb der benachteiligten Gruppierungen. Dies führt zu keiner guten Antidiskriminierungskultur“ befindet Martina Puschke, Projektkoordinatorin im Weibernetz und Mitglied des Beirats der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Weibernetz e.V. unterstützt damit als Mitglied des Netzwerks von Antidiskriminierungsorganisationen die Forderung nach einer umfassenden EU-Richtlinie mit horizontalem Ansatz. Dem Netzwerk gehören der Deutsche Frauenrat, der Lesben- und Schwulenverband Deutschlands (LSVD), Netzwerk Artikel 3, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL), Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD), Deutscher Juristinnenbund e.V., Antidiskriminierungsverband, BAG der Senioren-Organisationen (BAGSO) und Weibernetz e.V. an.


Foto BroschüreNeue Broschüre: 25 Jahre Bewegung behinderter Frauen


Im Herbst 2006 feierten wir vom Weibernetz das 25-jährige Jubiläum der Bewegung behinderter Frauen mit Bewegungsfrauen der ersten Stunde und der weiteren Jahre. Ihre Erinnerungen und weitere Blitzlichter aus 25 Jahren erlebter Geschichte sind in dieser Broschüre zusammengefasst. Vom Beginn zum Krüppeltribunal, über die ersten Krüppelfrauengruppen bis hin zum ersten Buch, dem ersten Netzwerk, provokante Auftritte und einen Blick in die DDR.

Zur Inhaltsbeschreibung und Bestellung


Neuer Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat den Aktionsplan II der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen veröffentlicht. Im Aktionsplan sind Frauen mit Behinderung als besondere Zielgruppe erwähnt. Es sind diverse Projekte zur Prävention der Gewalt gegen behinderte Frauen geplant. Auch wird eine wissenschaftliche Untersuchung zur Gewalt gegen behinderte Frauen in Auftrag gegeben.

Weibernetz e.V. begrüßt den neuen Aktionsplan im hohen Maße.

Infos zum neuen Aktionsplan auf den Seiten des BMFSFJ

Bild Filmprojektor Copyright B. Faber Neu: Liste mit Filmen über Frauen mit Behinderung

„Wir wollen unser Seminar mit einem Film über behinderte Mütter einleiten. Welche Filme gibt es?“ „Habt Ihr einen Filmtipp für unsere Frauengruppe?“ Fragen wie diese beantworten wir ab sofort mit dem Hinweis auf unsere aktuelle Filmliste, welche die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz gemeinsam mit dem Hessischen Koordinationsbüro für behinderte Frauen erstellt und herausgegeben hat. Also, viel Spaß beim Filme-Finden!

Zur Filmliste


Europäisches Netzwerk behinderter Frauen gegründet

Am 4. Mai 2007 gründeten über 100 Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen ein Europäisches Netzwerk behinderter Frauen in Berlin. Die Gründungsfrauen aus 17 Ländern nahmen an der Konferenz "Ein Netzwerk behinderter Frauen in Europa!" teil. Zum Abschluss der Tagung verabschiedeten die Frauen eine Resolution, in der sie die Ziele des Netzwerks vorstellen sowie Forderungen für die Verwirklichung eines selbstbestimmten Lebens stellen.

Zur Resolution der Netzwerkgründung

Zu den Reden der Konferenz
UN Gebäude 2005

UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen wurde unterschrieben - speziell für Frauen mit Behinderung ein Grund zum Feiern!

Am 30. März 2007 war es endlich so weit: Im Rahmen einer großen Feier wurde in New York die UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen von über 80 Staaten unterschrieben. Für Menschen mit Behinderung, aber gerade auch für Mädchen und Frauen mit Behinderung auf der ganzen Welt ist dies ein einzigartiger Grund zum Feiern!


Mehr zur UN-Konvention

Weibernetz fordert geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung

Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. setzt sich für eine geschlechtergerechte und barrierefreie Gesundheitsversorgung ein und lehnt große Teile des derzeit diskutierten Entwurfs für ein Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) ab.

Stellungnahme des Weibernetz zur GKV-WSG

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aus Sicht von Frauen mit Behinderung

Foto JustitiaSeit 18. August 2006 soll das AGG vor Benachteiligungen im Bereich der Arbeit, bei Massengeschäften und privaten Versicherungsverträgen schützen. Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. hat nun die wichtigsten Paragrafen mit Beispielen für behinderte Frauen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zusammengestellt.

Wichtige Regelungen für Frauen mit Behinderung im AGG als Download

Häufig gestellte Fragen zum AGG (FAQ´s)


Pressemitteilung: 25 Jahre Bewegung behinderter Frauen
- Feierstunde und Tagung in Duderstadt -

Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. hat Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen aus dem gesamten Bundesgebiet nach Duderstadt eingeladen, um das 25-jährige Jubiläum der Bewegung behinderter Frauen zu feiern. Vom 15.-17. September 2006 werden die Gründerinnen der Bewegung auf Erfolge und Erfahrungen zurück- und die derzeit aktiven Frauen nach vorne blicken.

zur Pressemeldung

Gleichbehandlungsgesetz endlich da!

3 Flaggen als Säulen der Gleichstellung behinderter Menschen

Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. begrüßt die Billigung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) - ehemals Antidiskriminierungsgesetz - durch den Bundesrat am 7. Juli. Mit dem AGG, welches am 1. August in Kraft treten soll, sind Menschen mit Behinderung neben weiteren Gruppierungen nun endlich auch im Zivilrecht, z.B. beim Abschluss von privatrechtlichen Versicherungen, bei Massengeschäften (in der Gastronomie, bei der Aufnahme von Krediten etc.) vor Diskriminierungen geschützt. Das AGG wird neben dem SGB IX und dem Bundesgleichstellungsgesetz (BGG) als dritte Säule für die Gleichstellung behinderter Menschen gefeiert (siehe Foto).


Mutter mit Kindern auf dem Spielplatz

Rechtsgutachten zur Unterstützung behinderter Eltern vorgelegt

Am 8. Februar wurde im Berliner Kleisthaus das Rechtsgutachten zur staatlichen Unterstützung behinderter Mütter und Väter vorgestellt. Aus diesem geht u.a. hervor, dass es zur Verbesserung der Situation behinderter Eltern keiner neuen Gesetze bedarf. Vielmehr schlägt Dr. Julia Zinsmeister eine Klarstellung vor allen Dingen im SGB IX und dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) vor. Karin Evers-Meyer, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, sagte in der Pressekonferenz ihre Unterstützung für das Vorhaben zu.

Zum Rechtsgutachten (Download als Pdf-Dokument)

Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins für behinderte Frauen flächendeckend zur Verfügung stellen!

AusrufezeichenNach dem SGB IX haben behinderte und von Behinderung bedrohte Frauen und Mädchen in der Rehabilitation bei Bedarf das Recht auf so genannte Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins. Eine Umfrage des Weibernetz hat ergeben, dass diese z.Zt. jedoch nur in Berlin und NRW angeboten werden. Es gibt derzeit verschiedene Unklarheiten bei den Anbietern und Kostenträgern bzgl. dieser Übungen. Da derzeit alle Beteiligten an einem Tisch sitzen, um erneut über die zuständige Rahmenvereinbarung zu verhandeln, ist der Zeitpunkt günstig, wieder ins Gespräch zu kommen und ggf. Übergangslösungen zu finden, damit behinderte Frauen und Mädchen nach vier Jahren ihren Rechtsanspruch einlösen können.

Aktuelle Einschätzungen und Forderungen des Weibernetz zur Umsetzung der Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins

Peking + 10

Poster Beijing

Vor zehn Jahren fand in Peking die größte internationale Frauentagung statt. Auf ihr wurden Grundsätze und Maßnahmen für eine weltweite Gleichberechtigung formuliert. Dieses Jahr wird Bilanz gezogen - bei den Vereinten Nationen sowie bei Frauenorganisationen. Für Frauen mit Behinderung waren Dinah Radtke und Brigitte Faber in New York dabei. Wir geben einen Überblick - aus Sicht von Frauen mit Behinderung.
Hier finden Sie den Peking Bericht.



Erfahrungen mit Hartz IV?!

Seit 1. Januar 2005 ist Hartz IV in Kraft. Welche Erfahrungen machen Sie mit den neuen Regelungen? Was ist gut, was ist schlecht für behinderte und chronisch kranke Frauen? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen per Mail oder rufen Sie uns an: Tel.: 0561/72 885-85


Persönliches Budget

Bild Frau mit Rucksack

Seit 1. Juli 2004 gibt es mit der Budgetverordnung einheitliche Regelungen für die Nutzung des persönlichen Budgets. Die Erwartungen an das persönliche Budget sind groß. Inwieweit sie behinderten Frauen und Männern zu mehr Selbstbestimmung verhelfen, muss die Realität zeigen. Eine Übersicht über die Regelungen und den Text der Budgetverordnung.

Erklärung des "Rucksackprinzips" in einfacher Sprache.


Ab 1. Juli: geänderte Heilmittelrichtlinie tritt in Kraft

Die Anfang diesen Jahres heftig in die Kritik geratene Heilmittelrichtlinie wurde geändert und tritt mit 1. Juli in Kraft. Danach sind längerfristige Verordnungen von Therapien wie Krankengymnastik oder Logopädie deutlicher als zuvor geregelt, bleiben aber weiterhin die "Ausnahme". Heilmittelrichtlinie


Neue Heilmittelrichtlinie und OTC-Liste

Nach großer Empörung in den ersten Wochen der Gesundheitsreform hat der Gemeinsame Bundesausschuss die Heilmittelrichtlinie, in der Langzeitverordnungen von Therapien geregelt werden, überarbeitet. Auch die Arzneimittelrichtlinie mit der OTC-Liste von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten, die trotzdem von der Kasse übernommen werden, ist im März überarbeitet worden.

Gesundheitsrichtlinien


Gesundheitsreform: Wer ist nach der Reform "chronisch krank" und wessen Fahrtkosten werden übernommen?

Nachdem in den ersten Wochen des Jahres grosse Verwirrungen anlässlich der Gesundheitsreform bestanden, hat der Bundesausschuss am 22. Januar 2004 festgelegt, wer als chronisch krank gilt und wer die Fahrtkosten zu Ärzten und Ärztinnen erstattet bekommt. Die wichtigen neuen Regelungen können Sie hier nachlesen.

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