Gala zur Verleihung des Hörfilmpreises

Foto: Beatrice Gómez Barroso (eine Schwarze Frau), Andreas Bethke und Martina Puschke stehen vor der Wand mit der Nennung der Sponsoren, Alle 3 tragen Abendgarderobe und sehen festlich aus
v.l. Beatrice Gómez Barroso, Andreas Bethke und Martina Puschke, Foto Weibernetz

Gala zur Verleihung des Hörfilmpreises

Einen Abend den Büroalltag hinter sich lassen und Eintauchen in die Welt des Films, genauer gesagt, in die Welt des Hörfilms. Mit Glanz, Sekt, guter Laune und viel Glitter wurde am 24. März 2026 der Deutsche Hörfilmpreis verliehen.

Zur Abendgala des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) war auch Weibernetz eingeladen und Martina Puschke und Beatrice Gómez Barroso vom Projektteam genossen den Abend in vollen Zügen und gratulierten dem Geschäftsführer des DBSV Andreas Bethke zur 24. Verleihung des Hörfilmpreises.

 

Foto: Beatrice Gómez Barroso (eine Schwarze Frau) und Martina Puschke sitzen versunken in die grünen Samtsessel des Kinos. Beide sind sehr schick, mit extravagantem Schmuck. Beide tragen Brille. Sie lächeln in die Kamera
v.l. Beatrice Gómez Barroso und Martina Puschke, Foto: Weibernetz

Versunken in den tiefdunkelgrünen und geräumigen Sitzen des ehrwürdigen Kinosaals im Filmtheater Collosseum in Berlin lauschten etwa 500 geladene Gäste den nominierten Filmausschnitten. Zu den 6 Filmkategorien zuzüglich Publikumspreis waren jeweils Laudator*innen eingeladen, um die Gewinner*innen zu würdigen und die Preise zu übergeben, musikalisch umrahmt von Alexander Scheer, der David Bowie Songs zum besten gab.

Dazwischen wurde diskutiert und die politische Frage, die über allem schwebte, betraf die Zukunft der Künstlichen Intelligenz (KI) bei der Erstellung von Audiodeskriptionen. Unter großem Applaus waren sich im Kinosaal alle einig: Die KI kann die Qualität menschlicher Audiodeskriptionen, für die strenge Qualitätsregeln existieren, die emotionale Stimmungen des Films einfangen und die bestenfalls gemeinsam mit blinden und sehbehinderten Expert*innen erstellt werden, nicht ersetzen.

Da kann Weibernetz nur zustimmen und empfiehlt allen, mal ein Ohr und/oder Auge auf die vielfältigen Audiodeskriptionen der nominierten Filme samt Gewinner*innen zu werfen. Denn die Gala kann online nochmal angehört und angeschaut werden.

 



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