Am 14. Juli 2025 um 17.30 Uhr wird im BALi Kino Kassel der Film LUISA gezeigt. Anschließend sind Alexandra Habdank (Hessisches Koordinationsbüro für Frauen mit Behinderung), Martina Puschke (Weibernetz), Petra Willich (Selbstbestimmt Leben in Nordhessen) und eine Vertretung von eigenMächtig zum Gespräch vor Ort.
LUISA ist 22 Jahre alt und lebt in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung. Sie ist neugierig auf das Leben. Unbemerkt wird Luisa immer stiller, der Alltag in der Wohngruppe geht weiter, bis unerwartet festgestellt wird, dass Luisa schwanger ist. Sie erzählt niemandem, was passiert ist, sie schweigt. Es wird sexualisierte Gewalt vermutet.
Der Debüt-Kinospielfilm LUISA wurde mit einem professionellem Cast aus zehn Schauspieler*innen mit und zehn Schauspieler*innen ohne Behinderung realisiert – das ist ein enormes Alleinstellungsmerkmal und hat es so zumindest in Deutschland noch nicht gegeben. Neben der individuell bewegenden Geschichte der jungen Bewohnerin LUISA sollen auch die Strukturen, die die extrem hohen Fallzahlen von sexualisierter Gewalt an Frauen mit Behinderung ermöglichen, gezeigt werden. In der Drehbuchentwicklung wurde mit dem inklusiven Ensemble MEINE DAMEN UND HERREN aus Hamburg zusammengearbeitet, von denen auch einige Schauspieler*innen zum Cast gehören. Gemeinsam wurden die Figuren so weiterentwickelt, dass sie sowohl in Bezug auf die eigene inhaltlich-künstlerische Vorstellung, als auch in Hinblick auf vorhandene Barrieren für die Schauspieler*innen spielbar wurden. Während des Drehs wurden sowohl geskriptete, als auch improvisierte Szenen gefilmt.
Film und Gespräch am 14. Juli 2026, 17.30 Uhr
im BALi Kino im KulturBahnhof, Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel
Audiodeskription und Untertitel mit der GRETA-App @greta_und_starks