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Weibernetz e.V. - Politische Interessenvertretung behinderte Frauen

"Öffentlich geförderte Frauenprojekte müssen für behinderte Frauen zugänglich sein"

(fpd) Die "Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V." hat Kommunen und Länder aufgefordert, "wichtige Frauenprojekte zu erhalten und die Barrierefreiheit von öffentlich bezuschussten Frauenprojekten zu fördern". Gegenwärtig seien behinderte Frauen beim Aufsuchen von Frauenberatungsstellen und Frauenhäusern gegenüber Frauen ohne Beeinträchtigung benachteiligt. Von den rd. 380 deutschen Frauenhäusern seien nur 10% für behinderte Frauen im Rollstuhl oder mit anderen Handicaps zugänglich. Bei den Frauennotrufen gegen Gewalt sehe es ähnlich aus", so Vorstandsmitglied Jutta Harbusch. Von 113 Beratungsstellen seien 18 "teilweise barrierefrei zugänglich".

(aus: frauenpolitischer dienst - fpd - 428/06, S. 3)

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